Samstag, 2. Juni 2007

Fluch der Karibik 3 - Am Ende der Welt


Ich ging mit niedriger Erwartungshaltung in den dritten Teil der Piratensaga. Während die ersten beiden Teile es vermochten mich zu unterhalten, schaffte es der dritte nun sogar mir zu gefallen.
Natürlich wurde das geboten, was man erwartete: Action, Abenteuer, ein bisschen Schnulz und einen Johnny Depp als überdrehter Jack Sparrow.
Der Film geht dort weiter, wo der letzte Teil aufhörte. Dabei schafft er es allerdings sich so zu verstricken, dass es für den Zuschauer extrem schwierig wird noch durchzublicken: wer mit wem gegen wen wann wie kämpfen soll und tut - das ist die grosse Frage. Da gibt es die Piraten, wiederum in diverse Gruppierungen unterteilt; die verfluchten Piraten um Jones; die Britische Flotte und dann noch die Göttin Calypso (bestimmt habe ich nun auch noch jemanden Vergessen). Und dabei hat jeder der diversen Hauptcharaktere seine eigene Motivation um zum Ziel zu kommen.
Depp gefiel dabei deutlich besser als in den ersten beiden Teilen. Er glänzte dabei besonders in der von Regiesseur Gore Verbinski sehr gut realisierten Szene als völlig Isolierter im Reich der Toten. Verbinski vermochte es dabei, ein sehr stilisiertes Bild zur Unterstützung der einsamen, unwirklichen Stimmung einzusetzten. Desweiteren zeigt sich Depps innere Zwietracht nun durch Massenszenen in denen er von sich selbst umgeben ist und mit sich diskutiert: Da fungiert er als seine eigene Crew, als Engel und Teufelchen auf seinen Schultern etc. chon im Vorfeld erfuhr man von Depps Wunsch, Keith Richards eine Rolle als Sparrows Vater zu verpassen. Ist geschehen - war so la la.... (aber er darf Gitarre spielen ;-) )
Orlando Bloom, Keira Knightley und Co. spielen ihre Charaktere gewohnt weiter.
Der Film ist stark VFX-lastig und bietet einiges für´s Auge: Schiffschlachten, Wirbelstürme und und und...
Jedoch das Gefühl, dass irgendwo auch Guybrush Threapwood rumlaufen müsste, bleibt.

Get your popcorn ready:
7/10

http://www.imdb.com/title/tt0449088/

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